IN DER FERNE

IN DER FERNE

In der Ferne
Seh ich dich manchmal verschwommen
Dann fühl ich mich ganz benommen
Und möcht zu dir zurück

In der Ferne
Mag ich mich auf dich besinnen
Dann spür ich die Zeit verrinnen
Als ein dummes Missgeschick

Hab dich die ganze Zeit vermisst
Fern ist da wo du nicht bist

In der Ferne
Kann ich mich in deinen Strahlen
Nicht so hemmungslos aalen
Und das passt mir nicht

In der Ferne
Muss ich Fernweh-Verse schreiben
Um die Ferne zu vertreiben
Keine Nähe in Sicht

Hab dich die ganze Zeit vermisst
Fern ist da wo du nicht bist

Ich will mit dir verreisen-Kommst du mit?
Die Welt umkreisen in einem Teufelsritt
Den Himmel erobern und das Böse bekriegen
In epischen Schlachten die Feinde besiegen
Das Gute zu leben – unsre heilige Pflicht
Wir löschen die Schatten und bringen das Licht
Auf den 7 Meeren wollen wir die Götter verehren
Götzen zerstören und Ketzer bekehren
Wir lindern der Menschen Kummer und Qual
Bauen Brücken über´s Jammertal
Wir heilen die Kranken von Hass und Neid
Und schwörn auf die Liebe in Ewigkeit

Doch wenn dir das zu prall ist, zu blöd, zu banal
Ich bleib mit dir gern auch in Wuppertal

In der Ferne
Denk ich stell dich nicht so an
Mach dich locker, sei ein Mann
fühl dich frei

In der Ferne
Seh ich klarer was mir fehlt
Deine Nähe, die mich beseelt
Und das Kindergeschrei

Hab dich die ganze Zeit vermisst
Fern ist da wo du nicht bist

Hab dich die ganze Zeit vermisst
Fern ist da wo du nicht bist

In der Ferne
War ich früher immer gerne
Doch seit einiger Zeit
Bin ich die Ferne leid

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